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Hessische Landesregierung trauert um Ludwig von Friedeburg

20.05.2010 - Pressemitteilung

Die Hessische Landesregierung trauert um Ludwig von Friedeburg. Ministerpräsident Roland Koch und Kultusministerin Dorothea Henzler zeigten sich am Donnerstag betroffen über die Nachricht vom Tod des ehemaligen Hessischen Kultusministers. Im Namen der gesamten Landesregierung sprachen Koch und Henzler der Familie Ludwig von Friedeburgs ihre herzliche Anteilnahme und ihr tiefes Mitgefühl aus.

Beide würdigten die großen Verdienste, die von Friedeburg sich nicht nur während seiner Amtszeit als Kultusminister, sondern auch in seiner wissenschaftlichen Karriere erworben hätte. „Mit Ludwig von Friedeburg haben wir einen profilierten Politiker verloren, der stets hohe Ansprüche an sich und sein Amt gestellt hat. Sein Wirken war geprägt von großem Sachverstand und festen Überzeugungen. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und seinen Freunden“, sagte Ministerpräsident Koch.

Weiter sagten Koch und Henzler: „Ungeachtet der Kontroversen, die gerade die Schulpolitik der 1970er Jahre geprägt haben, hat Ludwig von Friedeburg sich in besonderer Weise um das Land Hessen verdient gemacht. Er hat Impulse gesetzt, die die bildungspolitische Debatte bis heute prägen.“

Der 1924 in Wilhelmshaven geborene Ludwig von Friedeburg war von 1969 bis 1974 Hessischer Kultusminister. Von 1966 an leitete er zusammen mit Theodor W. Adorno und Max Horkheimer das Institut für Sozialforschung an der Universität Frankfurt am Main, dessen Direktor er nach seinem Rückzug aus der Politik 1975 wieder wurde und bis 2001 blieb. ***


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