31.05.2010 - Pressemitteilung
Nach der heutigen 3. Sitzung des Runden Tisches zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichts zeigten sich die Teilnehmer zufrieden mit dem Verlauf der Gespräche.
Es waren sehr konstruktive und zukunftsweisende Gespräche, sagten der Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, Heinz-Wilhelm Brockmann, sowie stellvertretend für die Gesprächspartner auf muslimischer Seite Omar Kuntich vom Zentralrat der Marokkaner in Deutschland und Attila Karabörklü von der Türkischen Gemeinde Rhein-Main.
Bei der heutigen Sitzung standen erstmals die pädagogischen Inhalte im Vordergrund. Dabei sei beschlossen worden, so Brockmann, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die ein Kerncurriculum für die Grundschule erarbeiten solle. Fachliche Unterstützung solle das Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main leisten. Parallel zur Erarbeitung eines Kerncurriculums liefen weiterhin Gespräche mit dem Integrationsministerium über die Frage, wer als legitimierter Ansprechpartner für die Erbringung islamischen Religionsunterrichts in Betracht komme. Kuntich und Karabörklü machten deutlich, dass man auf muslimischer Seite eng zusammenarbeite.
Das nächste Treffen des Runden Tisches soll im Herbst stattfinden.
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